Instandsetzung Unterwasserschiff und Freibord

  Unter diversen Altanstrichen war das Gelcoat in einem erbärmlichen Zustand und mußte komplett abgetragen werden.
Viele beschädigten Stellen und Risse bis tief in das Laminat hinein.  
  Die Sünden von mehr als 40 Jahren der Nutzung (verpatzte Anleger) und mangelhaften Reparaturen in Spanien wurden freigelegt.
Unsachgemäß ausgeführte Reparaturstellen platzten ab.  
  Wasser konnte sich von Oben denWeg durch diverse Lackschichten suchen und kaam dann irgendwo wieder heraus.
Viele, teilweise grooße Stellen mußten ausgeflext und neu laminiert werden.  
  Das gesamte Unterwasserschiff wurde nun gespachtelt und geschliffen.
Das Anrühren der Teerepoxy-Farbe für die ersten 4 Grundierungsanstriche.  
  Hier wird der erste Anstrick aufgebracht.
Nach den vier Teerepoxy-Anstrichen kamen 2 Anstriche Primer.  
  Zwei Anstriche Antifouling bildeten den Abschluß. Zuletzt mußten noch die Stützen versetzt werden, um diese Stellen nachträglich auch noch mit den insgesamt 8 Farbschichten zu versehen.
Jetzt wurden im Freibordbereich die Beschädigungsstellen ausgeschliffen und das Laminat neu aufgebaut.  
  Wir haben insgesamt ca. 50 kg Harz und ca. 20 kg Epoxy-Spachtel verarbeitet, um alle Beschädigungen zu reparieren.
Der Vorbesitzer hatte das Schiff von Spanien nach Köln geholt, um es dort zu überholen. Dabei war das Ruder durch einen Sturz vom Transporter auf der Ruderwelle um 45° verbogen. Deshalb haben wir das Ruder aufgeflext, die VA-Armierungen abgeflext, die Ruderwelle ausgerichten und die Armierungen wieder angeschweißt. Danach haben wir das Ruder wieder mit Polyester und Glasfaser zulaminiert, gespachtelt und geschliffen.  
  Das Ruderwellenlager nach dem Ausbau des Ruders.
   
  Endlich außen fertig!