Überführung nach Wismar

Nachdem wir jetzt 2 Jahre lang unsere Yacht PARAMITA überholt haben (u.a. wurde ein neuer Motor eingebaut, die ganze Technik überholt bzw. erneuert und alle Außenanstriche entfernt und neu aufgetragen), haben wir diese nun von Wunstorf nach Wismar überführt. Den Törn unserer 'Jungfernfahrt' haben in zwei Abschnitte unterteilt, da wir unterwegs noch die Masten stellen wollten.So war der Plan:

Die erste Reise sollte ca. 3-4 Tage dauern und ab Wunstorf-Kohlenfeld über den Mittellandkanal, den Elbe-Seitenkanal und die Elbe nach Hamburg gehen. Dort wollten wir (wenn die Zeit reicht) den Hamburger Hafen von der Wasserseite aus kennenlernen. Weiter über den Nord-Ostsee-Kanal wollten wir bis zur Rader Insel (bei Rendsburg) fahren. Dort sollten die Masten gestellt werden.

 
     

Die zweite Reise war mit 5 Tagen geplant und sollte von Rendsburg nach Kiel, wo wir dann auch endlich die Segel setzten können, gehen. Jetzt geht es 'raus auf das Meer, an Heiligenhafen vorbei, durch die Fehrmarnsundt-Brücke, vorbei an Großenbrode, Neustadt/Holstein, Travemünde, Wismar.

 

Doch dann kam alles ganz anders!

 
 

Erst einmal mußte das Schiff zum Wasser gebracht werden. Hierzu haben wir einen Kran und einen Schwertransporter bestellt. Da der Schwertransport nur nachts fahren darf, mußte die ganze Aktion im dunkeln erfolgen.

Das Schiff wird zentimetergenau auf den Spezialtransporter geladen. Wegen einer Brückendurchfahrt mußten wir vorher noch den Bugkorb abmontieren.  
  In Haste am Mittellandkanal angekommen wird das Schiff mit seinen 17 Tonnen erneut an den Kranhaken genommen.
Vorsichtig und langsam geht es Richtung Wasser.  
 

Nach vielen Jahren auf dem Trockenen ist das Schiff nun wieder in seinem Element. Schnell nachsehen, ob auch wirklich alles dicht ist.

Zum Abschluß haben wir noch getestet, ob der Motor läuft, und das Schiff an den Liegeplatz in Haste verholt und festgemacht.

Fortsetzung: Kanalfahrt